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Speicherofen

Wissenswertes zu Speicherofen:

Der Speicherofen, der auch Grundofen genannt wird, ist im Grunde eine aus Naturstein (Speicherstein) oder aber auch Keramik handwerklich gefertigte und geschlossene Feuerstätte. Durch das Verbrennen von Holz wird Wärme frei. Diese Wärme wird von einem bauartbedingt meist schweren Speicherkern absorbiert und dann langsam wieder abgegeben. Somit gibt dieser Speicherkern nach dem Holzabbrand die vorher gespeicherte Energie während einem langen Zeitraum gleichmäßig über die Oberfläche des Ofens in Form von infraroter Wärmestrahlung ab. Ein Speicherofen besteht normalerweise aus einer Brennkammer und einer Ausbrandzone sowie einem keramischen Wärme Übertrager, dem sogenannten Speicherkern. Die Abgase als auch die Rußpartikel des zum Beispiel klein gehackten Holzes werden während des Brennvorganges bei sehr hohen Temperaturen (800° bis 1000 °C) verbrannt und geben dadurch ein hohes Maß an Strahlungsenergie ab.

In Deutschland darf sich ein Ofen "Speicherofen" nennen, der die Speicherofennorm DIN EN 15250 erfüllt. Die meisten Öfen sind sogenannte Kaminöfen mit einem integrierten Speicher und nur nach der EN 13240 (Kaminofennorm) geprüft. Dies ist eine Norm für Dauerbrandöfen, die eingeheizt und danach kontinuierlich nachgelegt werden müssen. Ein Dauerbrandofen ist kein Speicherofen (qua Definition). Es gibt auch Hersteller, die einen Teil ihrer Öfen mit Luftschlitzen (verschließbar) austatten. Wenn man eine schnelle Wärmeabgabe haben möchte, öffnet man diese Luftschlitze; wer aber erst viel Wärme im Ofen gespeichert haben möchte, sollte die Luftschlitze zunächst verschlossen halten. Bitte merken Sie sich: Ein Speicherofen hat aufgrund seines Speicherkerns prinzipbedingt ein hohes Gewicht. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung.

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